Über uns

Wir stellen uns kurz vor:

Wir – das ist die Freifunk Community Brandenburg – sind eine von hunderten Freifunk-Gruppen in ganz Deutschland. Wir sind ein nicht-kommerzieller, freier und überparteilicher Zusammenschluss von verschiedensten Personen, deren Ziel es ist Freifunk in Brandenburg gemeinschaftlich zu verbreiten. Wir haben Spaß an der Technik, den Erfahrungen die wir dabei sammeln und daran, mit den Menschen in unserer Umgebung nachbarschaftlich zusammenzuarbeiten. Wir sind der Meinung, dass der Zugang zum Internet für jedermann sowie die Schaffung eines Bürgernetzwerkes ein erstrebenswertes und sinnvolles Ziel für unsere regionale Gesellschaft darstellt. Zudem ist durch Freifunk nun endlich die Möglichkeit gegeben auch seine Internetverbindung mit anderen zu teilen. Zur Erreichung dieses Ziels helfen wir Leuten bei der Einrichtung ihrer Freifunkrouter, versuchen neue Standorte zu finden, installieren selber Freifunk-Router und schaffen in Zusammenarbeit mit anderen Freifunk-Organisationen (z.B. Freifunk Rheinland e.V.) die Infrastruktur und Software um das Netzwerk aufzubauen. All unsere Tätigkeiten, welche der Erreichung dieses Ziels dienen, üben wir ehrenamtlich und im Rahmen der Vereinssatzung der freien Netzwerker aus.

Langfristiges Ziel ist es, ein von bekannten Netzbetreibern unabhängiges Netz zu schaffen, welches von Bürgern für Bürger verwaltet wird. Hinzu kommt die Schaffung von freien WLAN-Zugängen in der ganzen Stadt um die Attraktivität von Brandenburg langfristig zu steigern. Wir werden mit anderen, gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeiten, um Menschen an verschiedensten Stellen unserer Nachbarschaft zu helfen. So könnte z.B. ein Flüchtlingsheim oder eine Schule mit WLAN ausgestattet werden.

Einige Freifunk-Router sind in Brandenburg schon in Betrieb. Eine Übersicht dazu ist in unserer Karte zu finden. Erste Interessenten aus der Gastronomie und dem Einzelhandel haben sich bereits bei uns gemeldet bzw. wir haben dort schon Freifunk-Router installiert.

Vorratsdatenspeicherung

Die aktuelle Diskussion zur Vorratsdatenspeicherung ist für eines der wichtigsten Themen. Viele Informationen dazu finden Sie auch in anderen Portalen, daher hier nur eine Einleitung zu diesem umfangreichen Thema.

Unsere Meinung zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist ganz eindeutig: Nein! Nicht mit uns!

Diese Meinung ist vor allem darin begründet, dass die VDS grundsätzlich jeden Bürger unter Generalverdacht stellt. Aus unserer Sicht verstößt dies gegen das Grundgesetz. Jeder wird beobachtet und erst wenn sich herausstellt, dass man nicht verdächtig ist, werden die Daten gelöscht.

Wenn man sich die Sammlung der Daten einmal anders vorstellt, wir es vielleicht etwas bildlicher. Bsp.: Eine unbekannte Person steht jeden Tag und jede Nacht vor der eigenen Haustür. Sie dokumentiert lediglich wann man nach Hause kommt und wann man geht. Das hört sich doch sehr krass an und man würde sich sehr beobachtet vorkommen. Auf die VDS übertragen ist dies jedoch nur ein unwesentlicher Teil. In den Datenbanken der VDS ist nämlich nicht nur hinterlegt, wann man nach Hause kommt (durch Benutzung des eigenen Internetanschlusses) sondern auch auf welcher Seite man surft, mit wem man wie lange telefoniert, was man mit welcher Kreditkarte gekauft hat und eben auch was man wo gemacht hat, als man nicht zu Hause war.

Die Bundesregierung behauptet, dass die Daten nach einer gewissen Zeit gelöscht würden. Unabhängig davon, dass wir das einfach mal so glauben müssen, wissen wir nicht, wie es um die Sicherheit der Daten bis dahin steht bzw. wie gründlich die Löschung wirklich ist. Auch sind wir davon überzeugt, dass die Daten bis zur Löschung „ganz freundschaftlich“ an die NSA weitergeflossen sind. Und dort werden sie ganz sicher nicht mehr gelöscht.

Da wir uns für Datensicherheit und die persönliche Hoheit über die eigenen Daten aussprechen, können wir ebenfalls nicht akzeptieren, dass die Datenspeicherung auf Servern von privaten Unternehmen stattfindet. Denn der Staat speichert nicht etwa selber, sondern lässt bei den Anbietern (z.B. Telekom oder Unitymedia) speichern bzw. verpflichtet diese Unternehmen dazu. Im übrigen werden die Verbraucher auch die Kosten dafür tragen müssen, denn der Verwaltungsaufwand ist nicht unerheblich und daher auch nicht günstig.

Durch die Speicherung der Daten besteht also das Risiko, dass die Daten geklaut werden. Wenn man so eine Situation mal auf die VDS überträgt, dann ergeben sich fatale Eingriffe in die Privatsphäre. So würden die Datendiebe dann wissen, wann man was wo im Internet getan hat. Aber auch wo man sich befunden hat. Wir möchten uns nicht vorstellen wofür diese Daten alles verwendet werden könnten. Auch könnten die Daten veröffentlicht werden. Somit würde die ganze Welt darauf zugreifen können, was man gerne isst, wen man insgeheim auf Facebook verfolgt oder welche sexuellen Praktiken man bevorzugt.

Weiterführende Links:

https://freifunkstattangst.de/

Kontakt

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als frei organisierte und ehrenamtliche Community nicht die Möglichkeit haben ein vollumfängliches Presseportal anzubieten.

Generell sind wir als Community leider nicht telefonisch erreichbar. Das würde den Rahmen unserer ehrenamtlichen Arbeit zu weit ausdehnen. Gerne können Sie uns aber eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten zukommen lassen. Wir melden uns dann gerne bei Ihnen.

Wenn Sie stets auf dem Laufenden über unsere Aktivitäten gehalten werden möchten, nutzen Sie gerne folgende Kanäle:

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